Willkommen

In der Bürgerinitiative "Zukunft Holzheim" sind betroffene Einwohner von Holzheim und Bürger mit Verantwortungsbewusstsein für den Ort und die ihn umgebende Landschaft organisiert. Wir lehnen alle, mittlerweile sechs, Planungsvarianten zum Bau der Umgehungsstrasse Holzheim ab.

Wir möchten, dass Sie alle Informationen auf unserer Seite finden, die Sie brauchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Für Anregungen und Verbesserungs- vorschläge sind wir daher gerne jederzeit offen.

Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie uns!

info@zukunft-holzheim.de

Mit freundlichen Grüssen
Ihre Bürgerinitiative Zukunft Holzheim

Aktuelle Informationen

Die Ackerfresser

Beitrag vom 23.01.2012

Der Deutsche Bauerverband hat eine Aktion gegen den Landfraß gestartet und an den unsinnigen Planungen zur Südumgehung Limburg, der Ortsumgehung Holzheim und der Aartalumgehung massive Kritik geübt.

Es wird immer mehr klar, dass diese Projekte ihre Ziele nicht erfüllen und ihren Kostenrahmen nicht einhalten. Diese Projekte sind von Anfang falsch gewollt und falsch geplant worden. Dazu kommen viele unwägbare Nachteile auf die Gemeinden zu. Nicht nur die Abschaltung der eigenen Trinkwasserversorgung (Holzheim) wird in Kauf genommen oder der Verlust großen Erweiterungsflächen für Wohnungen (Limburg und Holzheim), sondern eben auch der Verlust riesiger Flächen an Ackerland.

Unterstützen Sie die Aktion der Landwirte durch eine Online-Petition - sie zeigt, dass solch unsinnge Straßenplanungsprojekte wie bei uns mehr volkswirtschaftlichen Schaden als Nutzen stiften.

Überraschung beim Trassenvorschlag

Beitrag vom 15.09.2011

Wie die NNP heute in mehreren Artikeln berichtet, hat das Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Dillenburg dem Lenkungsausschuß den Trassenvorschlag präsentiert. Zur Überraschung aller schlägt das Amt den Bau der Limburger Umgehung auf der sogenannten Alttrasse vor, ein von Bebauung
freigehaltener Streifen zwischen den Straßen "Im großen Rohr"/Holzheimer
Straße und der Wiesbadener Straße. Der Vorschlag basiere auf den Ergebnissen der vorgenommenen Untersuchungen. Die Variante 1a, Südumgehung Limburg, sei schlicht zu teuer - 100 Millionen Euro soll diese Variante kosten, 2007 lagen die Schätzungen – je nach Variante – noch bei 37 bis 42 Millionen Euro. Schuld an der Kostenexplosion sei das Grundwasser, das die Umfahrung von Blumenrod so teuer gemachte habe (vor allem die Kostensteigerung bei der in einem Trog verlaufenden Abschnitt). "Wir vom Verein mussten die Planer doch erst einmal zum Jagen tragen", fasst Prof. Distler, 1. Vorsitzender unseres Vereins, etwas salopp die Ereignisse der letzten zwei Jahre zusammen - tatsächlich kamen die Hinweise auf die hydrologischen Schwierigkeiten vom Verein.

Unterschiedliche Reaktionen gab es von Seiten der Limburger Parteien. Laut NNP sei die CDU-Fraktion "erstaunt und verwundert über das Ergebnis". Für ein umfassendes Meinungsbild aus der Union sei es allerdings noch zu früh. Die CDU plant die Durchführung eines Bürgerentscheides, der allerdings auch zu einer kompletten Ablehnung der Umgehung führen kann.

Die Grünen lehnen den Bau einer Umgehung generell ab, unabhängig von der Trassenvariante. Eine Umgehung sei keine Antwort auf die aktuellen Verkehrsprobleme in Limburg. Ob diese verwirklicht werde, sei auch nach dem Beschluss des Lenkungsausschusses völlig offen.

Nach Einschätzung der FDP sei die Entscheidung über eine der Varianten
durchaus eine politische Entscheidung. Generell sehe die FDP durchaus die Möglichkeit einer Mehrheit für die Alttrasse, man selber bevorzuge aber weiterhin die Variante 3, die von den Fachbehörden schon vorab gar nicht mehr in die engere Wahl genommen worden war.

Nach Angaben von Werner Laux, Vorsitzendem der FWG, war man noch nie für die Umgehung um Blumenrod herum. Die Planung seien jedoch geduldet worden, damit es für Limburg eine Lösung gibt.
Nun komme nach Einschätzung von Laux wieder Bewegung in die Diskussion
und die Möglichkeit, eine breite politische Mehrheit für eine Variante zu finden. Und die erscheine Laux durchaus möglich: Neben der SPD und der FWG als alte Befürworter sehe er nun auch die CDU auf diese Variante einbiegen.

Partei und Fraktion der SPD haben stets auf die Umgehung auf der Alttrasse gesetzt. Von ihr geforderte Verbesserungen am Konzept wie der längere Tunnel seien mittlerweile eingearbeitet worden.

Bürgermeister Martin Richard sehe das Ergebnis nicht als politische
Niederlage. Es handele sich schließlich um keine politische Entscheidung, sondern ausschließlich um eine fachliche Bewertung nach Vorlage zahlreicher Gutachten und Untersuchungen.
Eine Anbindung an alle Holzheimer Varianten sei möglich, so dass dort unabhängig von Limburg eine Entscheidung getroffen werden könne.

Einsicht Planungsunterlagen B274 Allendorf-Zollhaus

Beitrag vom 12.04.2010

Vom 12.04. bis zum 11.05.2010 liegen die Unterlagen zum Ausbau der B 274 (Allendorf - Zollhaus) bei den Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen zur Einsicht aus.

Diese Baumassnahme hat Auswirkungen auf die Naturschutzgebiete "Wälder bei Mudershausen" und das "Hohlenfelsbachtal".
Beschwerden und Einwände können von allen Bürgerinnen und Bürgern bis zum 25.05.2010 vorgetragen werden.

Herausgabe Planungsunterlagen Aartal-Umgehung

Beitrag vom 10.03.2010

Für das Projekt "B 54 Neubau einer Ortsumgehung Flacht/Niederneisen" sind die Planungsunterlagen vorläufig abgeschlossen. Die Unterlagen bestehen aus der Umweltverträglichkeitstsudie (Raumanalyse und Auswirkunsgprognose/Variantenvergleich) und der Karte mit den unterschiedlichen Trassenvarianten. Die Trassenvarianten liegen schon länger vor und wurden von der Firma Kohns Plan GmbH erstellt.

Die Planungsunterlagen stehen jedem Bürger nach dem Landesumweltinformationsgesetz (LUIG) zu. Die Unterlagen sind beim LBM Diez als Auftraggeber der Planungen erhältlich. Interessierte melden sich direkt bei:

Landesbetrieb Mobilität Diez
Goethestrasse 9
65582 Diez
Tel.: 06432 / 92001-0
Fax : 06432 / 92001-299
E-Mail: Lbm@Lbm-diez.rlp.de
Leiter: Neuroth, Ulrich
Vertreter: 

Bundesverkehrswegeplan - Anbindung bis Zollhaus

Beitrag vom 02.02.2010

Die Beschreibung des Projektes HE 7620 des Bundesverkehrswegeplans beweist, dass die Südumgehung Limburg nicht nur im Gesamtzusammenhang mit den Umgehungen Holzheim und Niederneisen geplant wird, sondern dass darüberhinaus eine Weiterführung der Strecke um Hahnstätten bis Zollhaus als fester Bestandteil in den Planungen gesehen wird. 

trasse_gesamt

 Dieses Teilstück von Zollhaus bis zur A 3 würde die von Rheinland-Pfalz geforderte Ost-West-Verbindung vervollständigen - eine weitere Bestätigung, dass die Südumgehung nicht zu einer Entlastung Limburgs führen wird, sondern zusätzlichen Verkehr an die Stadt heranführen soll.

Brandanschlag auf Wiedehopf ?

Beitrag vom 30.01.2010

Nach der Begehung durch die Gemeinderäte von Flacht und Niederneisen am Morgen, kam es zu einem Brand an einem Baum hinter dem Marmorwerk, in dem zuletzt der unter Naturschutz stehenden Wiedehopf gebrütet hat.

Gegen 17 Uhr rückte Polizei und Feuerwehr an, um den Brand zu löschen. Die Polizei schloss, nach Aussage anwesender Bürger, einen Brandanschlag nicht aus.

Brandanschlag

Brennende Bäume im Winter? Was brennt als nächstes?

Die Bürgerinitiative Zukunft Holzheim bittet alle Beteiligten um ein wenig mehr Gelassenheit.

Armin Hillingshäuser

Informationsveranstaltung B54 Flacht-Niederneisen

Beitrag vom 25.11.2009

Das grosse Interesse der Bevölkerung, nicht zuletzt auch die ständigen Bemühungen von Zukunft Holzheim, hat die zuständigen Behörden nun zum Handeln veranlasst. Der Landesbetrieb Mobilität Diez lud daher am 23.11.2009 interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung der Planung B54 Ortsumgehung Flacht-Niederneisen in die Aartalhalle nach Flacht ein.

An diesem Abend wurden die vom Landesbetrieb bisher erarbeiteten Varianten sowie der Stand des UVS vorgestellt. Details finden Sie auf unserer Seite Aartalumgehung.

Rheinland-Pfalz veröffentlicht Pläne für die "Brummipiste"!

Beitrag vom 27.11.2008

Wie die NNP in einem Artikel vom 21. November berichtet, hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz Pläne vorgelegt, die einen Ausbau der vorhandenen Bundesstrassen zu einer leistungsfähigen Ost-West-Trasse vorsehen. Auch die Industrie- und Handelskammer unterstützt den Plan, da "die Verankerung der B 274 und deren Ausbau in der Landesplanung als überregional verbindende Verkehrsachse zwischen dem Raum Limburg-Weilburg-Diez mit A 3 zum Rheintal nach St. Goarshausen mit der künftigen Rheinquerung und Anschluss zur A 61 bzw. dem Flughafen Frankfurt-Hahn für die Wirtschaft im Rhein-Lahn-Kreis von hoher Bedeutung sei". ‚Ä®Damit wird nun endlich offengelegt, dass, entgegen den bisherigen Aussagen, das Land Rheinland-Pfalz sehr wohl Planungen zur Schaffung der von uns seit langem dokumentierten "Brummipiste" verfolgt. ‚Ä®

Architekten-Wettbewerb für den Brückenentwurf gestartet

Beitrag vom 24.10.2008

Für die Planung einer neuen Rheinbrücke im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal wurde ein Realisierungswettbewerb europaweit ausgeschrieben. Dies teilte Verkehrsminister Hendrik Hering am 24.10.2008 in Mainz mit. "Die Wettbewerbsbekanntmachung ist in der Beilage zum Amtsblatt der Europäischen Union sowie auf der Homepage des Landesbetriebes Mobilität veröffentlicht, so der Minister weiter.

"Ziel des Wettbewerbes ist es, den Entwurf einer welterbeverträglichen Brückenlösung zu erarbeiten, die sich harmonisch und ohne Störung des Landschaftsbildes in das Rheintal einfügt. Es wird eine ansprechende Lösung gesucht, welcher das Welterbekomitee der UNESCO und ebenso die Bevölkerung zustimmen können", so Minister Hering.

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Januar 2012 - die Ackerfresser kommen!